Oh du schöne Mosel – Ironman 70.3 Luxembourg

Endlich ist er da…. der Tag der ersten Mitteldistanz, auf den wir uns schon lange freuen. Endlich abgehen und die antrainierte Power rauslassen. Die Location ist super, die Organisation besser denn je. Am besten aber, die Startzeit.

Für Nine gilt es ab 13:10 Uhr mit einem Fehlstart durch die nette Weinkönigin, die die Tröte ohne Vorankündigung betätigt – aber egal. Flussaufwärts die Mosel entlang, oben wenden, flussabwärts, nochmal um eine Boje und dem Ausstieg entgegen. Flo beginnt 20 min später mit dem Abenteuer. Das Schwimmen läuft für uns beide sehr gut und Flo schafft es sogar in einer unglaublichen Zeit von 27min durch den „reißenden“ Fluss :D (war das Schwimmen doch nicht immer gar nicht so sein Ding) heute läuft es einfach! Auch unsere Supporter beginnen gleich mit motivierendem Jubel, nachdem wir die Wechselzone 1 passieren.

Nun warten 90 km und 800 hm auf unsere Beine. Oft haben wir ähnliche Touren gemacht und fühlen uns top vorbereitet, auch das mit der Verpflegung haben wir oft probiert. Was soll da noch schiefgehen? Die Radstrecke, die anfangs flach an der Mosel entlang verläuft, beflügelt so richtig und man hämmert in die Pedalen – nicht Überpacen. Nine lässt sich von jedem einzelnen Zuschauer feiern, während Flo eher in seinem Tunnel ist und die Anfeuerungen nur passiv wahrnimmt. Ungefähr bei Kilometer 45, an einem längeren Anstieg kommt ein grinsender Flo vorbei „Schatz wir sehen uns im Ziel“ ruft er und zieht vorbei.

Wechselzone 2 – das lang ersehnte Dixi wartet :D, da man in einem Wettkampf nur auf den bereitgestellten Pippiboxen des Veranstalters gehen kann, war es echt allerhöchste Eisenbahn – für uns beide :D.

Ab auf die Laufstrecke, dem Jubelgeschrei der Zuschauer entgegen. Es waren wirklich viele sportbegeisterte Menschen an der Strecke, die wirklich jeden angefeuert haben. 4 Runde je 5 kam lang liegen vor uns – das Coole – wir laufen uns entgegen und können uns fast 2 mal in jeder Runde sehen, das motiviert! Runde für Runde, an den Kilometerschildern vorbei, die bunten Bändchen einsammeln und dann ist er da, das erste Mal auf dem schwarzen roten Ironmanteppich in Richtung Zielbogen. Was ein Gefühl – das kann einem keiner nehmen! Flo, mit einer richtig geilen Zeit von 04:42:19 wartet im Ziel, auf seine Herzensdame, die nach 05:29:00 Std über die Finishline segelt.

Fazit der ersten Mitteldistanz: Alter war das geil! Das schreit nach Wiederholung im nächsten Jahr!

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2 Gedanken zu “Oh du schöne Mosel – Ironman 70.3 Luxembourg

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