Dreifacher Alltag und Abwechslung mit Sahne Haube

Alles geben in 3 Sportarten und das so gut wie jeden Tag, das ist die vorletzte Woche vorm Saisonfinale am kommenden Wochenende. Und warum macht man das? Die Antwort ist leicht….weil wir es so lieben ;)

Doch damit nicht genug für den Wochenplan, die größte Radmesse der Welt wurde besucht, um die Features für das kommende Jahr auszuchecken und um auch jetzt schon um den Kontostand zu bibbern :D Das Sahnehäubchen war der Sonntag. Battle um den neuen Weltmeistertitel!

Tapern, wisst ihr ja bereits, hat nichts mit dem Tape zu tun… sondern beschreibt die letzte Trainingsphase vor einem Wettkampf. Diese begann letzten Montag mit einer einstündigen Kraft- und Stabieinheit. Dienstag ein kleines Schwimmprogramm. Nichts spannendes! Ziemlich locker, um bestens präpariert in die nächsten Tage zu starten. Mittwoch und Samstag hieß das Motto dann: GAS! Schwimmen am Morgen mit Intervallen in Renngeschwindigkeit… Sind geil, wenn da nicht diese nervigen Brustschwimmen und Rentner unterwegs wären… naja hilft nichts, muss man durch. Weiter geht’s nach einem kleinen Snack mit 5 x 8min Intervallen auf dem Rad, diese natürlich auch in Renngeschwindigkeit – es hieß ja Gas! Koppellauf folgt dementsprechend danach. Uhhh da tut es gut wenn man nach Hause kommt und ein frisch gebackener Kuchen steht auf dem Tisch :P (backen ist übrigens auch eines unserer Hobbys).

Streuselkuchen

Und nun… Augen auf und durch :P die Messehallen von Friedrichshafen, prall gefüllt mit Dingen die das Sportlerherz höher schlagen lassen. Reizüberflutung vom aller Feinsten! Mehr fällt mir nicht ein… Man weiß nicht wo man als erstes hinschauen soll, hier die neusten Laufräder, dort die neue mega Schaltung, dahinter ein geiles Triathlonrad, dadrüben neue Helme und so weiter und sofort! Resümee…. mehr als heiß auf die Saison 2016!

Unser wahrer Streuselkuchen der Woche war aber der Sonntag ;) Spontan ging es nach Zell am See zur IRONMAN 70.3 WM. Frodo, Sebi, Gomez, Realert, Ryf, Gajer…. alle sind sie da, dass kann nur ein heißes Battle werden und das darf man nicht verpassen – dachten wir uns! Nach längerer Suche der Parkplätze und des Shuttleservice (minus Punkt für die Organisation vor Ort) haben wir es dann aber pünktlich ans Strandbad Schüttdorf geschafft.

10.45 Uhr Start der Profis, schon zu dieser Zeit etwa 25 Grad. Atmosphäre grandios. Man will eigentlich gleich selbst in den See springen. Hunderte von Fans sind da um die Elite des Triathlon so richtig laut anzufeuern. Das macht uns sehr glücklich, denn immer mehr Menschen kommen und unterstützen diesen – ich kanns nicht anderes sagen – „geilen“ Sport! Rund 20 min später ist die Wasserschlacht der Stars vorbei und es geht auf die Maschinen. Bei den Männern sind so gut wie alle Favoriten zusammen aus dem See gestiegen. Das kann nur richtig spannend werden. Die Frauen waren nicht ganz so eng beisammen. Aber das hat bekanntlich gar nichts zu bedeuten ;)

Das Radfahren konnten wir größtenteils leider nur via Internet und anderen Zuschauern verfolgen. Bei Kilometer 70 brausten die Athleten aber nochmal durch die Altstadt von Zell. Auch hier wurden alle wieder lauthals angefeuert und die Stimmung war großartig. Das Männerrennen bis hier hin offen, bei den Frauen konnte man schon erahnen, dass Frau Ryf ihre Krone wohl kaum noch aus der Hand geben wird. Also schnell runter an die Promenade zur Laufstrecke. Es dauert nicht lange und da kommt ein Frodo gelaufen ;) 200 m zuvor hat er die Spitze übernommen. Alter haben die ein Tempo drauf… wie geht das??? :D

Der Lärm und die Unterstützung an der Laufstrecke, zumindest an den Stellen wo wir standen, war unbeschreiblich. Jeder wurde angefeuert! Mittlerweile war es Mittag und das Thermometer hat die 30 Grad schon lange übertrumpft. Da wollte man dann doch nicht so gerne einer von denen sein, die grad um einen Weltmeistertitel rennen.

Halb 3 war es als der neue Weltmeister die Finishline überquerte. Wir natürlich wieder live dabei, wie bereits in Frankfurt – Gänsehautstimmung! Keine ganze halbe Stunde später kommt auch schon die neue Königin der Mitteldistanz herangeflogen, die halt einfach mal im Männerrennen auf Platz 25 gelandet wäre! Was soll man dazu noch sagen.

Alles zusammen waren es wohl deutsche Festspiele, denn unsere Athleten haben richtig abgesahnt!

Fazit unserer Woche: Es ist geil ein Triathlet zu sein!

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Veröffentlicht in: Blog

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